Erweiterte Krebsvorsorge

Sehr geehrte Patientin,

Krebsvorsorge ist bei Frauen besonders wichtig, denn jedes Jahr erkranken in Deutschland 66.000 Frauen neu an weiblichem Krebs.

Davon treten 95 % ohne erkennbares familiäres Risiko auf. Das Risiko einer Frau, im Laufe ihres Lebens allein an Brustkrebs zu erkranken, beträgt etwa 10 %.

 

Hier gilt, umso früher erkannt,

desto besser die Heilungschancen.

 

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für ärztliche Untersuchungen und Behandlungen, wenn sie notwendig, medizinisch sinnvoll und wirtschaftlich sind. Wenn dieser Grundsatz auch schon immer galt, so sind die Maßstäbe hinsichtlich der Art und Anzahl medizinischer Leistungen strenger und reduzierter geworden.

Gerade die moderne Medizin hat auf dem Gebiet der Vorsorge enorme Fortschritte gemacht und Methoden entwickelt, die Ihre Sicherheit erheblich erhöhen.

Wir möchten Ihnen diese Leistungen nicht vorenthalten und informieren Sie deshalb über die Wahlleistungen in unserer Praxis, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden. Sprechen Sie uns an, wenn Sie hierzu Fragen haben. Wir beraten Sie dahingehend, welche Leistungen gerade für Sie sinnvoll sind.

 

Für eine aussagekräftige Beurteilung und zu Ihrer Sicherheit empfehlen wir die Krebs-Vorsorge Plus:

 

Gebärmutterhalskrebs

HPV-Test zur Untersuchung auf Gebärmutterhalskrebs Gebärmutterhalskrebs ist nach dem Brustkrebs der zweit­häufig­ste Krebs der Frau. Bei ca. 10 % der über 30-jährigen Frauen ist die Scheide nicht nur vorrübergehend mit HPV
(Human-Papilloma-Viren) besiedelt. Diese Viren können über die Jahre die Entwicklung von Krebszellen v. a. am Muttermund auslösen.
Bei Frauen ab ca. 30 Jahren bringt der Test zusätzlich zur Unter­suchung des Zellabstriches, der bei der Krebsfrüherkennung entnommen wird, eine sinnvolle ­Aussage und Beruhigung für 3-5 Jahre (ohne Viren fast kein Krebsrisiko)!


 
Dünnschicht-Zytologie zur Untersuchung am Muttermund

Beim Vorsorge-Abstrich „Thin-Prep“ handelt ­es sich um eine Spezial-Methode, um die Zellen, die beim Vorsorge-Abstrich vom Muttermund gewonnen werden, besser sichtbar und dann auch leichter beurteilbar zu machen (sehr sinnvoll einmal pro Jahr z. B. für Frauen, die HPV-Trägerin sind).

 


Brustkrebs 

Untersuchungen der Brust durch Anschauen und Abtasten zeigen nur selten kleine Krebse unter 2 cm, und das auch nur bei kleiner Brustdrüse und oberflächlicher Lage des Tumors. Aus diesem Grund ist das bildgebende Verfahren der Mamma-Sonographie (Ultraschall), welches in unserer Praxis durchgeführt wird, eine wesentlich aussagefähigere Methode. Durch diese können oftmals Veränderungen der weiblichen Organe schon frühzeitig sichtbar gemacht werden.

 

Darmkrebs – Früherkennung

Zur Früherkennung von Darmkrebs bieten die gesetzlichen Krankenkassen zwar den chemischen Okkultbluttest an, der in seiner Aussage aber ungenau ist. Seit einiger Zeit existiert ein immuno­logischer Stuhltest, der viel genauer eine etwaige Blutspur im Stuhl erkennt, einfacher zu handhaben und unabhängig von der Ernährung ist. Der Test zu Ihrer Sicherheit – ist einfach und unkompliziert durchzuführen.

 

 

Ultraschall der inneren Geschlechtsorgane / Transvaginalsonographie zur Früherkennung

Mit dieser Methode kann ich von der Scheide aus z.B. die Größe von Myomen oder Eierstock-Cysten sowie die Lage von Spiralen sichern. Manchmal kann ich die frauentypischen Organe nur auf diesem Wege beurteilen, da viele Umstände eine gute Tastuntersuchung erschweren oder verhindern. Dann gönnen Sie sich diese Untersuchung!

 

Gesund als Frau – ein Leben lang!


Ihre Frauenärztinnen Chr. Tecklenburg
und das Praxisteam

Video Krebsfrüherkennung

Video Darmkrebs

Video Brustkrebs